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Wettelsheim Wülzburg

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Zum Abschluss der Tour noch eine kürzere Etappe bis zur Wülzburg bei Weißenburg. Durch den Umbau der B2 in dieser Gegend ist der Wegverlauf geändert worden und ich musste mich immer wieder ohne Markierung zurechtfinden. Das führte zu Umwegen und mehr Asphalt. Aber ab Dettenheim war der Weg wieder in der gewohnten Qualität. 
Ber Bubenheim quert der Frankenweg die Altmühl, im Hintergrund der Flugplatz Treuchtlingen International Airport. 

Der Karlsgraben war der erste Versuch eines Main-Donau-Kanals um 800. Der Versuch scheiterte technisch, die beiden nächsten Versuche tausend Jahre später floppten wirtschaftlich. 

Weinbergschnecken hätte ich hier leicht im Dutzend sammeln können zum Abendessen. Aber wie transportieren? Also lasse ich sie ihres Wegs kriechen. 








Kurz vor dem Ende der Tour schaut mir ein Esel mit seinen Schafen geduldig beim Wandern zu. 







Ziel erreicht. Für den Weg hinunter zum Bahnhof Weißenburg hat mich ein freundlicher Mensch im Auto mitgenommen.

Spielberg Wettelsheim

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Der verflixte dritte Tag! Heute rächt sich die zu lange Etappe von gestern. Mit schweren Beinen und schmerzendem Fußgelenk erreiche ich nach sieben Stunden und 24 km Wettelsheim. Wer sich auf den Frankenweg macht, muss mit spärlicher Gastronomie rechnen. Heute auf der ganzen Strecke keine Einkehr. 
Kurz nach dem Start ein Blick zurück auf Spielberg und sein Schloss. Das Essen im Gasthof Gentner in Spielberg hat übrigens wirklich gehalten, was Karte (und Preis!) versprochen haben. 

Der Weg führt durch riesige Buchenwälder. 

Nicht umsonst heißt das „Hallenbuchenwald“.

Ein freundlicher Dreiaug wacht über den Weg. 



Schade. Der Platz hätte eine Bank verdient. (Ich auch)

Blick von der „Bad Bank“

Muss Liebe schön sein ...





20 km - der fährt nich mehr schneller. 

Baustelle in alten Gemäuer
Sieht aus der Ferne beeindruckend aus. 

Selfie in der Mittagspause. Und wieder direkt neben dem Geläut, das mich Punkt zwölf aus dem Dämmerdasein holt. 

Maibaum, Haltestelle, Parkbank, Brunnen und Glockenturm - das puls…

Wemding Spielberg: der Glöckner von Hohentrüdingen

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Puh. Die zweite Etappe war lang. Von Maria Brünnlein über Polsingen, Ursheim, am HahnenkammSee entlang nach Hechlingen und dann weiter nach Hohentrüdingen und Spielberg. 
Bisserl Klischee am Morgen kurz hinter Wemding 

Der Hahnenkammsee gehört zu den Fränkischen Seen, die in den Siebzigern angelegt wurden. Er ist zwar weniger bekannnt als Brombach- und Altmühlsee, aber durchaus einen Besuch wert. 

Vom Kirchturm in Hohentrüdingen hat man einen eeiten Blick über das Land zum Hesselberg. Gerade als ich wieder hinunter steigen wollte, hörte ich verdächtiges Rasseln im Läutwerk. Es war vier Uhr und die Glocke setzte an, die Stunde zu schlagen. Noch einmal Glück gehabt, denn danach ließ die große Glocke noch ihr schönes Geläut hören. Ich könnte gerade noch wieder raus auf die Brüstung bevor es losging. Im Turm hätte ich dazu nicht stehen wollen. 

Der  markante Kirchturm ragt über die Ebene Richtung Ostheim. 



Einer von mehreren gehofften „letzten Aufstiegen“



Für ein Bärlauchcremesüppchen dürfte da…

Harburg Wemding

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Die erste halbe Etappe führt entlang der Burg Harburg, über die Wörnitz und über raue Kalkmagerwiesen bis Gosheim. Nach einer Pause geht es weiter bis Wemding. Das Klosterdorf Gosheim ist zur Mittagszeit wie eingeschlafen. 
Die Harburg thront über dem gleichnamigen Städtchen und markiert den südlichen Start des Frankenwegs. Auch wenn hier nicht mehr Franken ist. Für die, die es noch nicht gemerkt haben, schreiben Sie hier extra dran, dass wir eine schöne Aussicht haben. 

Der Aufstieg zur Burg gibt den Blick Stück für Stück frei. 





Die Kalkmagerwiesen zeigen an, dass wir schon im Frankenjura sind. 


Mit lautem Brummen und Piepen kündigt sich der Steinbruch dem Wanderer schon von weitem an. 

Wemding hat eine gut erhaltene Stadtmauer mit einem schönen Graben. 

Der Frankenweg führt hier offensichtlich durch den bayerischen Teil von Bayern. Drum findet man hier auch eine Wallfahrtskirche „Maria Brünnlein“. Im dortigen Gasthaus „zur Wallfahrt“ beende ich die erste Etappe. Es gibt einen „Pilgertrunk…

Auf zu neuen Abenteuern

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Frühstück vor dem Aufbruch, der Rucksack gepackt. Diesmal gehts auf dem Frankenweg von Harburg in Schwaben Richtung Weißenburg. Mal sehen, wie weit ich komme. 
Diese Reise startet bequemer als die letzte - mit dem ICE nach Donauwörth, dann mit der Bummelbahn Bambis Harburg/Schwaben. 

Wieder daheim

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Samstag Abend um halb Zehn rolle ich mit dem Fahrrad wieder in den heimischen Reihenhausvorgarten. Die Fahrt mit dem Rad in der Bahn dauert knapp über 12 Stunden. Schon beim Einsteigen die bange Frage, ob das Fahrrad noch mit rein kann. Der Zug hat genau zwei Plätze für Fahrräder, und die sind schon belegt. Einer der erfahreren französischen Radmitnehmer meinte, ich solle es einfach in den Gang stellen. "Ça gêne pas." Eine gewisse Beruhigung, als der Zug schließlich anrollt und noch niemand verlangt hat, das Rad wieder hinauszustellen. Obwohl der Zug bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Nach einer halben Stunde bekommt die junge Zugschefin den Drang, für Ordnung zu sorgen. Die Fahrräder müssen in der Reihenfolge der Zielbahnhöfe an den Platz gelehnt werden. Da ich als letzter aussteige, kommt mein Fahrrad als erstes dran. Am Ende stehen vier Räder, wo Platz für zwei ist, und ich kann beruhigt die Fahrt genießen. Vier Stunden durch die französische Landschaft, die sich am …